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fussball gegen gewalt präsentiert sich auf DFB-Fan Kongress in Leipzig
In einer gemeinsamen Runde mit Vertreter von mehr als 50 Fanszenen, Initiativen und hoch-rangige Sportfunktionäre im deutschen Profifußball, hat Kay Hödke die Initiative „Fußball gegen Gewalt“ aus Osnabrück zum Deutschen Fußball Bund (DFB) getragen.
Auf dem bundesweiten Fan-Kongress in Leipzig diskutierte der Initiator des Osnabrücker Zusammenschlusses für fairen Umgang auf und neben dem Fußballplatz über Themen wie Stadionverbote, Fankultur und Antidiskriminierung. Ein Ergebnis aller Arbeitskreis ist die Leipziger Erklärung „Gegen Diskriminierung im Fußball“, die sich unter ande-rem für die Gleichstellung aller Fans stark macht – egal welchen Kulturen oder sexuell orientier-ten Gruppen sie angehören. „Nicht nur in der großen Runde mit DFB-Präsident Theo Zwanziger und vielen anderen ist unsere Initiative sehr gut angekommen“, erzählt Kay Hödtke, der über die Idee „Fußball gegen Gewalt“ unter anderem sehr schnell ins Gespräch gekommen ist mit Landesverbänden „die sehr viel größere Probleme haben, als wir“. So sei beispielsweise in Ostdeutschland ein C-Jugend Spiel abgebrochen worden, weil ein dunkelhäutiger Spieler auf dem Platz massiv verfolgt und beschimpft worden sei, ist er immer noch erschrocken.
Begrüßt und gerne mit nach Osnabrück gebracht hat Kay Hödtke die Idee eines anderen Verbandes, der aktuell dabei ist einen inoffiziellen Fußball-Führerschein einzuführen, mit dem die Jugendli-chen in Schulungen auf Fairness und kollegialen Umgang auf dem Fußballplatz vorbereitet werden sollen.
Grundsätzlich seien sich auch alle Vertreter in Leipzig einig gewesen, dass die Landesverbände mehr in die Pflicht genommen werden und in Zukunft enger zusammen arbei-ten müssen. „Die gemeinsam formulierte Präambel (ebenfalls als Link zum downloaden der original Datei als pdf.) zum offenen Dialog zwischen dem DFB, der DFL und den Faninitiativen sei ein guter erster Schritt auf dem alle Fans, Verantwortlichen und Spieler weiter gemeinsam gehen sollten“, ist sich Kay Hödtke sicher und verspricht, die in Leipzig besprochen Ideen mit dem nächsten Runden Tisch in Osnabrück zu diskutieren. „Wir wollen den Fußball nicht frei von Emotionen machen, aber wichtig ist, dass man niemanden persönlich angreift und man sich nach 90 Minuten noch freundschaftlich in die Augen schauen kann.“
Download Leipziger Erklärung 51.49 Kb
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"Nicht wie in Berlin"
Quelle: Neue Osnabrtücker Zeitung, Sport regional 05.02.2007
Von Martin Heuer, Osnabrück.
Für die 17 Vertreter der Osnabrücker Vereine und der Schiedsrichterzunft war es weit mehr als ein Pflichtbesuch. Beim ersten "Runden Tisch" der Aktion "Fußball gegen Gewalt" im OSC-Klubhaus wurde offen und engagiert diskutiert. Obwohl konkrete Resultate fehlten, wertet nicht nur Organisator Kay Hödtke die Zusammenkunft als Schritt in die richtige Richtung.
Als Gastgeber stellte der Trainer des Kreisligisten OSC zu Beginn der dreistündigen Sitzung noch einmal die grundlegenden Gedanken seiner Initiative vor. "Wir haben hier noch nicht die Verhältnisse wie in Berlin. Aber wir dürfen es auch nicht so weit kommen lassen", meinte der 30-Jährige mit Blick auf die unrühmlichen Vorfälle der Hinrunde mit dem Spielabbruch der Partie Kosova gegen Dodesheide im Oktober als negativem Höhepunkt.
Ihre Bereitschaft zur Kooperation bekräftigten die Schiedsrichter mit Obmann Torsten Aderhold ("Wir sitzen mit im Boot") und Lehrwart Jens Warnecke, der in einem Kurzvortrag auf besonders knifflige Fälle bei der Spielleitung einging. "Von uns wird immer wieder Fingespitzengefühl eingefordert, aber die Regeln lassen uns dafür fast keinen Spielraum", betonte Warnecke. Mittels einiger nachvollziehbarer Beispiele schilderte er, dass Schiedsrichter in bestimmten Situationen durch das Regelwerk zu Verwarnungen gezwungen seien, diese aber von Aktiven als "überzogen" kritisiert würden. Gefordert seien hier vor allem die Trainer.
Als Betroffener von Bestrafungen durch das Sportgericht nutzte der Trainer des SV Kosova das Forum, um seine Sichtweise der Vorfälle zu schildern: "Wir werden bei Verstößen härter bestraft als andere Vereine, und über uns wird auch negativer berichtet", lautete die Kritik von Agron Hajdinaj. Einig war sich der Kosova-Coach mit seinen Trainerkollegen, dass "wir alle Problemkinder in unserer Mannschaft haben". Aus den Reihen des SC Kosmos kam der Vorschlag, auch in der Kreisliga Stadt vorübergehende Auswechslungen einzuführen, um besonders "heißblütigen" Spielern eine Abkühlung zu ermöglichen.
Ein erschreckendes Beispiel für negative Auswüchse lieferte die Delegation des SSC Dodesheide: Ein Spieler des Vereins war von zwei Gegenspielern mit den Worten bedroht worden: "Wenn wir dich treffen, machen wir dich kalt." Worauf es der Dodesheider vorzog, sein Elternhaus für eine Woche nicht zu verlassen. Um diese Fehlentwicklungen zu vermeiden, schlug Hödtke vor, dass sich die Gegner künftig vor und nach jedem Spiel die Hand reichen sollten. Ein kleiner Schritt auf dem beschwerlichen Weg weg von der Gewalt.
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Zuspruch für Toleranz-Aktion
Fußballer gegen Gewalt – Statements von Neururer und Rapolder
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, Sport regional, 22.12.2006
heu OSNABRÜCK.
Die Anfang Dezember ins Leben gerufene Osnabrücker Initiative „Fußball gegen Gewalt“ wird rasch mit Leben erfüllt. Nach der Ankündigung eines „runden Tisches“ und der Einrichtung einer Internet-Homepage machte die Aktion mit einer publikumswirksamen Kampagne beim DFB-Pokalspiel zwischen dem VfL Osnabrück und Hertha BSC Berlin auf sich aufmerksam.
„Wir wollten so eine größere Öffentlichkeit auf unsere Aktion aufmerksam machen. Ein großes Lob an den VfL, der uns toll unterstützt hat“, sagt Initiator Kay Hödtke. Unter dem Applaus der Zuschauer waren die Balljungen vor dem Anpfiff mit einem mächtigen Banner mit der Aufschrift „Fußball gegen Gewalt – Sportler reichen sich die Hand“ um den Platz marschiert. Die Resonanz ist bisher beachtlich, darf aber ruhig noch wachsen. Neben dem VfL haben auch die Verantwortlichen von Preußen Münster ihre Unterstützung zugesagt. Zudem lieferten Ex-Bundesligatrainer wie Peter Neururer („Man muss soziale Kontakte auf und neben dem Platz fördern, um den Gemeinschaftssinn wieder zu wecken“) oder Uwe Rapolder („Jeder muss in seinem engsten Umfeld für Respekt und Friedfertigkeit einstehen“) ein Statement für die neue Internet-Seite www.fussball-gegen-gewalt.de. Interessenten aus der Fußballszene sind aufgefordert, ihre Erfahrungen einzubringen. Hoedtke, Trainer beim Kreisligisten OSC, will seine Ideen schon in Kürze weiter nach außen tragen: So werden mehrere Fußballteams der Region (SV Bad Rothenfelde, BW Merzen, BW Hollage) bei den kommenden Hallenturnieren mit Sweatshirts mit der Aufschrift „Fußball gegen Gewalt“ auflaufen, auch bei der am Dienstag beginnenden Stadtmeisterschaft um den Addi-Vetter-Cup (bis 30. Dezember) wird die Aktion präsent sein. Auf Vorschlag des Stadtkreisvorsitzenden Frank Schmidt wird neben der Schiedsrichtergarde auch das fairste Turnierteam eine Garnitur mit dem schmucken Shirts erhalten. Bleibt zu hoffen, dass sich die Kicker ganz im Sinne der Aktion von ihrer besten Seite präsentieren und so die unrühmlichen Ereignisse der vergangenen Monate vergessen machen.

Vor großer Kulisse präsentierten die Balljungen am Dienstag beim Pokalspiel des VfL gegen Hertha BSC das Transparent der Osna-brücker Anti-Gewalt-Aktion.
Foto: Gert Westdörp
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Es gibt immer mehr Gewalt“
Markus Büsing – ein Fußball-Schiedsrichter ohne Angst
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, Sport regional, 30.12.2006
Von Martin Heuer OSNABRÜCK.
Man könnte meinen, im Jahr 2006 habe die Gewalt im Fußball enorm zugenommen. Können Sie diese Tendenz aus Ihrer Erfahrung bestätigen?
Trotz der erfreulichen Ereignisse bei der Weltmeisterschaft sehe auch ich diese Tendenz. Es gibt immer mehr Gewalt. Ob deutschlandweit oder bei uns im Kreis.
Auswüchse wie Beleidigungen oder Tätlichkeiten gab es im Fußball aber schon immer. Beobachten Sie eine neue Dimension der Gewalt?
Emotionen waren schon immer da und gehören einfach zum Fußball. Aber die Entwicklung geht immer mehr zu körperlicher Gewalt. Ob ausgeführt oder lediglich angedroht.
Haben Sie persönliche Erfahrungen damit gemacht?
Leider ja. Man wollte mich einmal attackieren, aber zum Glück ist es nicht dazu gekommen.
Verlieren Sie durch derartige Erlebnisse nicht die Freude am Job?
Nein. Die Schiedsrichterei macht mir immer noch zu viel Spaß, um einfach aufzuhören. Man ist halt Idealist. Meine Motivation sind das Gemeinschaftserlebnis und die Freude am Fußball.

Nachdenklich: Referee Markus Büsing.
Foto: Marc Beckmann
Gehen Sie manchmal mit einem mulmigen Gefühl oder sogar Angst in eine Partie?
Man macht sich sicherlich seine Gedanken, wenn man einmal Erfahrungen mit Gewalt gemacht hat. Aber Angst habe ich nicht, schließlich steht man nicht allein da. Meistens geht es ja auch gut. Selbst wenn es einmal hitzig wird, setzt man sich später mit den Spielern zusammen.
Kennen Sie Kollegen, die aus Angst die Schiedsrichterei aufgegeben haben?
Mir ist eigentlich nur ein Fall bekannt. Ein erfahrener Kollege, der tatsächlich aus Angst aufgehört hat. Das finde ich schon bedenklich.
An den Skandalspielen in Osnabrück waren nicht selten Mannschaften mit hohem Ausländeranteil beteiligt. Gibt es mit diesen Spielern eher Probleme?
Im Prinzip sind wir alles Fußballer, ohne Unterschied. Aber das Problem ist manchmal das Temperament. Manche sind leichter erregbar. Da muss man versuchen, besänftigend einzugreifen.
Auf der anderen Seite fühlen sich Fußballer ausländischer Herkunft manchmal von deutschen Schiedsrichtern gezielt benachteiligt . . .
. . . ich kann mir nicht vorstellen, dass Kollegen ausländische Fußballer anders beurteilen als deutsche.
Wo sehen Sie Ansätze, um der wachsenden Gewalt zu begegnen?
Die Idee eines runden Tisches mit allen Beteiligten halte ich für sehr vernünftig. Alle könnten dann voneinander lernen. Für 2007 wünsche ich mir, dass jeder die Größe hat, nach dem Spiel auf den anderen zuzugehen. Die Freude am Fußball sollte
wieder in den Vordergrund rücken.
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Markus Büsing
erlernte das Fußball-Abc beim SC Lüstringen, spielte später in Gaste-Hasbergen und Atter, beendete die aktive Karriere aber früh, um sich auf die Laufbahn als Schiedsrichter zu konzentrieren. Seit 1996 hat sich der talentierte Osnabrücker der „schwarzen Zunft“ verschrieben. Im April 2004 wurde der Betriebswirt zum niedersächsischen Schiedsrichter des Monats gekürt. Heute leitet der 24-Jährige Partien bis zur Bezirksliga.
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Rote Karte dem Rassismus
Quelle: www.neue-oz.de, Sport regional, 14.12.2006
heu GMHütte.
In Zeiten wachsender Gewalt auf den Fußballplätzen setzt ein Verein ein Zeichen: In Kooperation mit dem Fußballkreis Osnabrück-Land stellt Viktoria GMHütte die 24. Auflage des C-Junioren-Weihnachtscups am Sonntag (ab 10 Uhr, Finale gegen 17.30 Uhr) unter das Motto "Rote Karte dem Rassismus ".
Schon seit mehreren Jahren trägt das hochkarätigste Jugend-Hallenturnier der Region die Formulierung "Fußballer gegen Ausländerfeindlichkeit" im Titel. Die aktuelle Initiative sieht sich nun als Fortsetzung der DFB- und UEFA-Aktionswoche gegen Rassismus und Diskriminierung im Oktober. "Wir haben die Bilder im Fernsehen gesehen und gedacht: Das können wir auch", sagt Organsationschef Hubert Bußmann. Sein Gedanke wurde vom Fußballkreis aufgenommen, der 500 Rote Karten mit der Aufschrift "Gegen Rassismus" organisierte.
Der Verein, bei dem traditonell viele ausländische Jugendliche aktiv sind, will mit einer gemeinsamen Aktion aller Teilnehmer bei der Siegerehrung am Sonntag (18 Uhr) in der Realschulhalle klar Stellung gegen rassistische oder ausländerfeindliche Tendenzen beziehen.
Sportlich bietet das Traditionsturnier die Qualität der Vorjahre: Mit Titelverteidiger Arminia Bielefeld, Abo-Finalisten VfB Stuttgart, Borussia Mönchengladbach, Hertha BSC Berlin, Eintracht Frankfurt, VfL Bochum und Alemannia Aachen gehen am Sonntag sieben Talentschuppen von Bundesligisten in den vier GMHütter Sporthallen (Realschule, Michaelisschule, Teutoburger Wald, Oesede-Süd) an den Start. Mit Rapid Wien, Hansa Rostock, Eintracht Braunschweig und Rot-Weiß Essen dürfen sich namhafte Teams Außenseiterchancen ausrechnen. Komplettiert wird das 32er-Teilnehmerfeld wie immer durch Mannschaften aus der Region.
Übrigens schätzte einst auch der heutige Cheftrainer des Bundesligisten Schalke 04 das Niveau des Weihnachtscups: "An einem solch gut organisierten Turnier haben wir noch nie teilgenommen", wird Mirko Slomka in der NOZ-Ausgabe vom 21. Dezember 1992 zitiert. Da hatte der junge Coach gerade mit den C-Junioren von Hannover 96 um Torwart Raphael Schäfer (heute Nürnberg) und Fabian Ernst (heute Schalke) den Pokal gewonnen...
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Einigkeit demonstrieren die C-Junioren-Kicker von Viktoria GMHütte samt Trainer Mathias Flaßpöhler (hinten, Mitte): Mit der Roten Karte geben sie dem Rassismus nicht nur beim bevorstehenden Weihnachtscup keine Chance.
Foto: Michael Hehmann
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"Runder Tisch" gegen Gewalt
Kay Hödtke regt Initiative an - "Die Hand reichen"
heu Osnabrück.
Angesichts wachsender Gewalt auf den Fußballplätzen ergreift ein Osnabrücker Trainer die Initiative. "Warum spielen wir eigentlich Fußball und warum gibt es diese Aggressionen?", lautet die Fragestellung, unter der OSC-Coach Kay Hödtke einen "runden Tisch" für alle Beteiligten am Osnabrücker Fußballgeschehen einberufen will. Mit Unterstützung von Schiedsrichter-Obmann Torsten Aderholt soll beim ersten Treffen am Freitag, 2. Februar, im OSC-Klubheim in lockerer Runde über die Problematik diskutiert werden: "Es geht auf keinen Fall darum, Einzelne zu kritisieren und an den Pranger zu stellen.
Stattdessen wollen wir gemeinsam nach Lösungen suchen", erläutert der 30-Jährige. Die jüngsten Vorfälle im Stadtkreis mit Ausschreitungen, Spielabbrüchen und Suspendierungen haben Hödtke zu der Initiative animiert. Der "runde Tisch" soll auch zur Fortbildung genutzt werden. So werden die Osnabrücker Schiedsrichter beim ersten Treff einen Einblick in die Regelkunde geben. "Wir wollen lernen, was wir falsch machen", ist der Initiator offen für Anregungen, wobei es keine Tabus geben soll: "Es darf auch Kritik an den Schiedsrichtern geäußert werden", sagt Hödtke.
Angesprochen fühlen von der Kampagne unter dem Motto "Fußball gegen Gewalt" sollten sich vor allem Obmänner, Trainer, Betreuer und andere Verantwortliche der Osnabrücker Vereine. "Wir wollen uns die Hand reichen und besprechen, was künftig besser laufen könnte", sagt Hödtke. Einen Vorschlag hat der junge OSC-Coach auch schon parat: "Vielleicht bringt künftig die Gästemannschaft zu jedem Spiel eine Kiste Bier oder Cola mit, die nach dem Abpfiff gemeinsam geleert wird." Miteinander statt gegeneinander - ein guter Ansatz, der hoffentlich auf Resonanz stößt. |
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